Aussendungen

Der digitale Bon kann mehr

[Wien, Österreich]

Digitale Kundenservices haben für Kundenkommunikation, Kundenbindung und Neukundengewinnung großes Potenzial. Dabei rückt auch der digitale Bon der European Fiscal Standards Association (efsta) in den Mittelpunkt und ist für alle Bereiche des Einzelhandels – also für jedes Unternehmen, das eine Kassa betreibt -  interessant. Unternehmen können über das efsta-Verfahren elektronische Belege für ihre Kundinnen und Kunden ausstellen. Konsumenten, die ihre Rechnungs-Belege sicher und bequem verwalten möchten, profitieren ebenso.

Mobile Kundenbindung

efsta-Verfahren und digitaler Bon: Anstelle eines Papierbelegs erhalten Konsumenten ihren Beleg nach dem Einkauf unmittelbar auf das Smartphone übermittelt. Das klingt so einfach, wie es in der Praxis auch tatsächlich ist. Den Unternehmen, die diesen digitalen Service nutzen, eröffnen sich damit viele effiziente Möglichkeiten für Kundenbindung und Mobile Marketing. „Man erreicht die Kunden genau dort, wo es aktuell wirklich interessant ist: am Smartphone“, erklärt Mag. Andreas Zwettler, Vorstand der European Fiscal Standards Association (efsta) mit Sitz in Wien. Die direkte Verbindung mit den Kunden hilft dabei, Informationen über Kaufverhalten und Produktinteressen der Kunden für gezielte Werbung zu nutzen. „In den digitalen Bon können verschiedenste Zusatzinformationen integriert werden. Der Phantasie sind durch die Flexibilität des efsta-Systems kaum Grenzen gesetzt“, so Zwettler.

Viele Funktionen, hoher Nutzen

So können zum Beispiel Produktbilder der erworbenen Artikel integriert werden. Das Einkaufserlebnis wird damit emotionaler, die Bindung zu Marke und Produkt wird gestärkt. Auch Zusatzbelege für Gutschriften, Coupons oder Jahresboni können als digitaler Bon ausgestellt werden. Cross-Selling-Angebote, Zusatzinfos zu den Produkten, Links zu Produktvideos oder Werbebanner in den Belegen: All diese Funktionen stehen mit efsta zur Verfügung, erreichen punktgenau die Zielgruppe und erweitern die Mobile Marketing-Aktivitäten. Mit der elektronischen Erfassung, Verwaltung und mobilen Nutzung von Belegen am Handy steigt auch die Kundenzufriedenheit: Die unbequeme Aufbewahrung von Papierbelegen entfällt völlig. Umtausch und Rückgaben werden problemlos digital abgewickelt – und zwar völlig sicher über 10 Jahre lang. 

Sicherheit & Datenschutz

Der Service des digitalen Bons, den efsta im Rahmen der sogenannten „advanced services“ anbietet, ist eine kreative und sichere Lösung. Das patentierte efsta-Verfahren ist erfolgreich erprobt und kann mit jeder Kassensoftware genutzt werden. Bei BMD und Hermes-Software ist das Verfahren bereits integriert und steht Anwendern daher im Standard zur Verfügung. Der digitale Beleg wird verschlüsselt übermittelt: Das bietet den Kundinnen und Kunden höchsten Datenschutz und Datensicherheit. „Als Kunde kann man auf Wunsch die Funktionen des digitalen Bons auch anonym in Anspruch nehmen. Die Unternehmen erfahren aber auch so über das Kaufverhalten ihrer anonymen Kunden mehr und können darauf reagieren“, erklärt Zwettler. 

Musterbeispiel eines intelligenten Updatekonzepts

[Wien, Österreich]

Seit Einführung des efsta Verfahrens wurden bereits vier Updates des Systems und der Clients vollzogen. Die letzten Änderungen vom 14.11.2013, haben neben Verbesserungen der Performance auch die EAS (Efsta Advanced Services) implementiert. Damit ist es erstmals möglich gleichzeitig mit der Übermittlung von Transaktionsdaten zusätzliche Informationen wie Bsp. elektronischen Bon zu übergeben und dem Endkunden zur Verfügung zu stellen. 

Das Konzept, die Durchführung und die Qualitätssicherung eines Updates gelten als „Musterbeispiel eines intelligenten und nachhaltiges Updatekonzepts“. Dies ist systemarchitektonisch so gestaltet, dass weder die Clients oder das Quellsystem selbst unterbrochen oder angepasst werden muss, noch eine Anwenderinteraktion erfordert. Damit lassen sich auch künftige Änderungen auf Grund gesetzlichen Vorschriften oder Funktionserweiterungen mit Nachhaltigkeit und ohne zusätzlichen Aufwand seitens des Anwenders realisieren. Alle Anpassungen und Erweiterungen werden stetig veröffentlicht und stehen im Forum zur Verfügung. 

Nachlese zur Tagung 2013

[Wien, Österreich]

Die erste efsta Tagung am 3. April 2013 in Wien entwickelt eine so große Resonanz, dass an dieser Stelle eine detaillierte Zusatzinformation angeboten wird.

Seit der efsta Tagung kann das Startpaket für Entwickler angefordert werden und zahlreiche Softwarehersteller arbeiten bereits an der Integration des efsta Verfahrens in ihre Systeme. Teilnehmer aus Deutschland prüfen das Verfahren und Finanzbehörden aus anderen Ländern haben Interesse angemeldet.

efsta stellt den Softwareherstellern eine kostenlose Testumgebung für die Integration zur Verfügung und unterstützt bei der Umsetzung. Dazu wurde das Entwicklerforum gelauncht wo neben technischen Fragen auch Fragen zum Verfahren und zur Organisation diskutiert werden können.

Links:

Anforderung des SDK (Startpaket für Entwickler) unter dot@efsta.org (Department of Technology)
Entwicklerforum: http://forum.efsta.net

efsta und efsta Verfahren von Mag. Andreas Zwettler (Vorstand efsta)

Mag. Andreas Zwettler, Vorstand der efsta (European Fiscal Standards Association), berichtet über die Ziele der Organisation und das Verfahren im Detail. Das eftsa Verfahren unterstützt die Untermnehmen bei der Einhaltung der Vorschriften der Kassenrichtlinie 2012 und kann von Softwareherstellern über eine offene Schnittstelle kostenfrei integriert werden

In der efsta werden die Interessen der Anwender des efsta Verfahrens, der Softwarehersteller und der souveränen Finanzverwaltungen von EU-Staaten abgestimmt. Die Mitgliedschaft steht jedem offen und die Aufgabenbearbeitung wird in Form von Arbeitsgruppen organisiert.

Position der Finanzpolizei von Wilfried Lehner, MLS (Leiter der Finanzpolizei)

Dkfm. Eduard Müller, in Vertretung von Wilfried Lehner, kündigte entsprechende Kontrollen von Unternehmen mit Bareinnahmen seitens der Finanzpolizei an und stellte die Anforderungen an ein glaubwürdiges Aufzeichnungssystem für Kassen klar dar und betonte dabei die Vorteilhaftigkeit solcher Systeme für die Glaubwürdigkeit der elektronischen Aufzeichnungen.

Die Notwendigkeit neuer Standards von Hon.-Prof. Univ.-Doz. Dr. Reinhard Schwarz

Hon.-Prof. Univ.-Doz. Dr. Reinhard Schwarz ging auf die zu erwartende Weiterentwicklung der Prüfpraxis ein und stellte die positiven Auswirkungen eines europäischen Standards und die damit verbundene Rechtssicherheit (auch zwischenstaatlich) dar. Eine „Standardisierung“ von Prüfungen, die durch das efsta Verfahren ermöglicht wird, reduziert die Unsicherheit und den Aufwand auf beiden Seiten.

Datensicherheit im efsta-System von Prof. DI. Dr. Jürgen Fuß (FHOÖ Campus Hagenberg)

Prof. Fuß, ein ausgewiesener Experte zum Thema Datensicherheit und Datenschutz, durchleuchtete das efsta Verfahren im Detail. Die Conclusio ist, dass das Verfahren auf unterschiedlichen Ebenen den höchsten Standards entspricht und bei Entwicklung neuer Sicherheitssysteme leicht erweitert werden kann.

EFSTA Preview beim Apothekengipfel im BMF

[Wien, Österreich]

Das BMF in Zusammenarbeit mit dem RIA (Risiko-, Informations- und Analysezentrum des BMF) veranstaltete gemeinsam mit der Apothekerkammer am 18.09.2012 im BMF, Wien, ein Gipfeltreffen, an welchem neben hochrangigen Vertretern der Apothekerkammer auch Wirtschaftstreuhänder, Steuerberater und Kassenhersteller sowie Vertreter der Finanzpolizei und Betriebsprüfer teilnahmen.

Im Rahmen des Gipfels wurde das efsta-Verfahren vorgestellt.

Die Veranstaltung diente dem Kontakt der Berufsgruppen untereinander und der künftigen Zusammenarbeit.